Lange war nicht klar ob die Deutschen Freiwassermeisterschaften 1999 in Lindau durchgeführt werden können.
Im Mai und Juni 1999 erreichte der Bodensee einen Höchststand von 565 cm (Normal 360 cm) am Pegel Konstanz gemessen, was den dritthöchsten Wasserstand seit Beginn der Beobachtungen darstellt und wird nur von den Hochwasserereignissen von 1817 und 1821 übertroffen. Viele Teile der Lindauer Insel so wie die Uferbereiche auf dem Festland wurden überflutet. Der gesamte Strandbereich, große Teile der Liegewiesen des Strandbades Eichwaldes waren überflutet und mit Schwemmholz bedeckt. Der Badesteg wurde aus Sicherheitsgründen abgebaut und an Pfingsten vom Sturm nicht beschädigt. Doch im Juni ging das Wasser zurück und die Meisterschaften konnten unter besten Bedingungen durchgeführt werden

Strandbad Eichwald, Blick auf den Steg der nur ca. 50 cm über der Wasseroberfläche ist, bei Normalstand sind mindesten 150 cm Platz dazwischen.
Den ganzen Beitrag lesen »
Download als PDF
Freiwasserschwimmen hat in Lindau Tradition
Im Frühsommer des Jahres 1920 wurde im Lindauer Tagblatt unter „Eingesandt„ ein Leserbrief veröffentlicht, in dem der Schreiber mit Verwunderung feststellte, dass es in Lindau als Inselstadt noch keinen Schwimmverein gibt. Am 20. Juli 1920 wurden die Anregungen zur Wirklichkeit und Bürgermeister Siebert trug sich als erster in die Mitgliederliste des neu gegründeten Schwimmvereins ein. Unter den 31 Anwesenden dieses Abends befand sich auch der Schreiber des Leserbriefes und Kunstspringer Karl Kasper. Von diesem Zeitpunkt an wurden tägliche Übungs- und Unterrichtsabende in der Lindauer Militärbadeanstalt abgehalten.
Militärbadeanstalt an der Luitpoldkaserne Den ganzen Beitrag lesen »